Weihbischof beeindruckt von Deutschunterricht

Hoher Besuch bei der Flüchtlingshilfe Langförden

„Deutsche Sprache – schwere Sprache“: Mit diesen Worten spricht Weihbischof Heinrich Timmerevers den Flüchtlingen im Pfarrheim der St.-Laurentius-Gemeinde wohl aus der Seele. Er ist Gast beim Deutschunterricht der Flüchtlingshilfe Langförden. Der Zwischenstopp an der Pastor-Meistermann-Straße – er ist nur eine Station auf seiner Visitation in der Gemeinde Langförden, wo er sich ein Bild über die Arbeit vor Ort machen möchte.  Timmerevers ist beeindruckt von dem Eifer, mit dem die Flüchtlinge versuchen, der deutschen Sprache mächtig zu werden – und vom Engagement der ehrenamtlichen Kräfte um Elisabeth Hartmann. Die ehemalige Lehrerin hatte den Deutschunterricht vor fast zwei Jahren ins Leben gerufen. Dreimal die Woche, immer von Montag bis Mittwoch, unterrichtet sie gemeinsam mit Margit Adler und anderen Helfern die Flüchtlinge, die bisher keinen Integrationskurs besuchen dürfen. Donnerstags und freitags übernimmt dann Elisabeth Deeke die Regie.
„Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Ohne Deutsch haben unsere Flüchtlinge keine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe oder sich eine Zukunft in der Fremde aufzubauen“, nennt Elisabeth Hartmann ihre Motivation.

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